Veröffentlichungen

März 1997 – der dritte Castortransport ist im Anrollen

März 1997 – der dritte Castortransport ist im Anrollen. Der Widerstand wächst. So muss auch die Polizei nachlegen: Immer mehr Polizisten müssen untergebracht und verpflegt werden. Die Unterkünfte werden knapp. Es braucht mehr Platz als nur die Polizeikaserne in Lüchow und ähnliche Gebäude anderswo. Weitere Räume in öffentlichem Besitz sind gefragt, so wählt man die…

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IDAS – Motoradfahrer/-innen gegen Atomkraft

1995 gründeten Motoradfahrer/-innen im Wendland die Gruppe „Idas“, benannt nach dem gleichnamigen Helden der griechischen Mythologie: Idas erschlug seinen Cousin, den Castor, im Kampf. Sie gaben bekannt: „Wir sind eine kleine Gruppe von Menschen, die offen gegen Atomkraft (quer) stehen und dieses auch zu Castor-Transport-Zeiten öffentlich tun. Deswegen haben wir uns innerhalb der Kuhlen Wampe…

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DWK-Butterfahrten 1977

Die Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK) stieß mit ihren Plänen einer WAA in Dragahn und dem Bau eines Nuklearen Entsorgungszentrums in Gorleben auf unerwartet starke Ablehnung. Infobusse wurden mit Mist bedacht und Demonstrationen organisiert. Und auch die angebotenen atomaren „Butterfahrten“ nach Karlsruhe und in die französische WAA in Cap de la Hague trugen…

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Castor-Sixpack im März 1997

Beim Castor-Sixpack im März 1997 zählten alle Seiten neue Superlative. Über 20 000 Menschen verteilten sich nach einem vorher besprochenen „Streckenkonzept“ auf der gesamten Länge der Schienen- und Straßenstrecke im Wendland. Die Camps , in denen viele Auswärtige Quartier bezogen, wurden von hiesigen Castorgruppen organisiert und versorgt.

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Ostern 1980

Bevor es zu 1004 kam, war Ostern, und in der Nacht zum 8. April 1980 bereiteten rund 1500 Frauen aus dem In- und Ausland der Polizei an der Tiefbohrstelle 1003 in Gorleben eine ziemlich unruhige Nacht. Aus Marmeladeneimern und Waschmaschinentrommel dröhnte ein ohrenbetäubendes Klappern, Pfeifen und Getöse über die Gorlebener Waldbrandfläche.

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Wendolina

Als am 8.5.1996 ermüdete und von Wasserwerfern durchnässte Atomkraftgegner völlig resigniert nach der Blockade des zweiten Castor-Transportes vom Zwischenlager Gorleben nach Lüchow zurückkehrten, gab es ein positives Zeichen. Auf dem Jeetzeler Berg ging die erste Windkraftanlage des Wendlandes in Betrieb.

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Februar 1979, Gartow

Es ist 8. Februar 1979 als 115 Trecker und Mähdrescher die Teilnehmer des Bundesausschusses in Gartow empfangen. Das Thema Informationspolitik zu Gorleben.

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Günter Zint

Günter Zint ist am 27. Juni 75 Jahre alt geworden. Dieser Mann hat viel fotografiert und trotz Presseausweis, mehrere Kameras eingebüßt. Irgendwann sagte er einmal: „Es ist verdammt gefährlich zu fotografieren und dokumentieren, wie der Staat für Ruhe und Ordnung sorgt.“

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Castor 1994

Spätestens seit dem Sommer 1994, als der Alarm „der Castor kommt“ im Wendland eine Vielzahl von Aktivitäten, großformatigen Anzeigen bis zu einem zweiwöchigen Hüttendorf entstehen ließ, war klar, dass die Anti-Atom-Bewegung, zuvor scheinbar im Tiefschlaf versunken, wieder zum Leben erwacht war.

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Bürgerdialog

Es ist 8.Februar 1979 als 115 Trecker und Mähdrescher die Teilnehmer des Bundesausschusses in Gartow empfangen. Das Thema Informationspolitik zu Gorleben. Es beginnt mit der Überreichung einer Resolution des Gartower Landvolkbezirksvorsitzenden Horst Schulz an den Vorsitzenden des Ausschusses, dem CDU Bundestagsabgeordneten Dr. Albert Probst und einem Fragenkatalog, ausgehändigt von Marianne Fritzen. Probst stellt schon bald…

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