13.3.2011 - Besetzung in Gorleben, Bild: jan/contratom

Vor 10 Jahren: Das Rekord-Protestjahr

Im November in dem Jahr nach dem Super-GAU von Fukushima wird die Fahrt des Atommüll-Zuges vom französischen La Hague bis ins Wendland immer wieder von Protestaktionen unterbrochen. Wegen eines Betonblocks im Gleisbett, einer unräumbaren Pyramide auf den Schienen, tausenden Menschen in Sitzblockaden und quergestellten Traktoren braucht der Castortransport 126 Stunden – so lange, wie noch nie zuvor. Weitreichende politische Konsequenzen folgen: Ein Endlager in Gorleben ist am Ende vom Tisch. Wir haben mit der Gorleben-Chronik auch einen umfangreichen Rückblick auf das „Mega-Protestjahr 2011“ erstellt.

weitere Beiträge:

Frauen in der Ökologiebewegung der 1970er und 1980er Jahre

13. Februar 2024

Als die bundesdeutsche Antiatombewegung Mitte der 1970er Jahre Fahrt aufnahm, beobachteten viele mit Erstaunen, dass…

Protest/Architektur. Barrikaden, Camps, Sekundenkleber

17. Januar 2024

Die Ausstellung Protest/Architektur. Barrikaden, Camps, Sekundenkleber zeigt anhand von Beispielen aus den letzten 200 Jahren…

50 Jahre Atom-Widerstand im Wendland

5. Januar 2024

Ende 1973. Im Wendland wurde bekannt, dass bei Langendorf an der Elbe ein Atomkraftwerk gebaut…