frauenORTE Niedersachsen

Marianne Fritzen - Lüchow (Wendland)

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Eröffnung des frauenORT

Am Freitag, 25. Juni 2021 um 14.00 Uhr findet in Schreyan die Eröffnung des neuen „frauenORT“ zur Erinnerung an Marianne Fritzen, Gründungsmitglied des Archivs und lange Jahre Vorsitzende der BI, statt.

Rebecca Harms wird über Marianne Fritzen, ihr Leben und ihr Wirken berichten. Grußworte wird es von Frau Dr. Biermann vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, vom Landrat Jürgen Schulz sowie der Vorsitzenden des Niedersächsischen Landesfrauenrats e.V. Marion Övermöhle-Mühlbach geben.

Ein Livestream zur Veranstaltung finden Sie am 25.6. hier.

Das Hygienekonzept zur Veranstaltung in Schreyahn ist hier abrufbar.

Weitere Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem frauenORT werden folgen.

Übersicht

Das Projekt

Der jahrzehntelange Konflikt um den Atomstandort Gorleben hat die Menschen in Lüchow und im ganzen Wendland geprägt und ihre Biografien verändert. Es gab Erfolge und Niederlagen – auf der Straße, in den Gerichtssälen und Parlamenten. Es gab spektakuläre Platzbesetzungen oder Massenblockaden, die auch international für Aufsehen sorgten. Und es gab unzählige kleinere Widerstandsaktionen – witzig, trickreich und kreativ.

Marianne Fritzen war schon Anfang 50 als ihr politisches Engagement Anfang der 1970er Jahre in der Anti-Atombewegung begann. Für sie bedeutete der Widerstand im Wendland eine neue Phase in ihrem Leben. „Dieser komische Atomkram hat seitde immer mehr mein Leben bestimmt!”
Sie vereinte eine Souveränität in der fachlichen Auseinandersetzung mit Formen des zivilen Ungehorsams in seiner Vielfältigkeit. Durch ihr Augenmaß und der klaren Haltung für Gewaltlosigkeit und Organisation von Massenprotesten trug sie maßgeblich dazu bei, dass sich so viele anschlossen und auch bereit waren zur gewaltlosen Konfrontation mit der oft übermächtigen Staatsgewalt.

Sie hat die Bewegung rund um Gorleben geprägt und politischen Auseinandersetzungen in diesen konfrontativen Jahren verändert, weil sie dialogisch und einbindend vorgegangen ist – weil sie die Bewegung zusammen mit ihren Weggefährtinnen so positiv weiblich gemacht hat. Mit dem frauenORT soll dieser Mut zu einem anderen Umgang miteinander und dieser bunten, kreativen Art, politisch Einfluss zu nehmen, vor Ort sichtbar bleiben und andere mitreißen.

Ingrid Holst, Gleichstellungsbeauftragte
Birgit Huneke, Gorleben Archiv

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Marianne Fritzen war 55 Jahre als sie 1979 zum ersten Mal an einer Straßenblockade teilnahm. Ihr war mulmig, und die Aktion, Bohrfahrzeuge an der Erkundung des Salzstockes in Gorleben als Atomendlagerlager zu hindern, wurde als Straftat geahndet. Ein Foto, das die kleine Frau mit der Strickmütze vor der Polizeikette zeigt, lief über die Nachrichtenagenturen und machte Marianne Fritzen und die Protestbewegung in Lüchow-Dannenberg überregional bekannt.

Geboren 1924 im elsässischen Saarbrücken, wuchs sie dort zweisprachig auf. In ihrer Kindheit und Jugend war die Gesellschaft davon geprägt, dass Hierarchien zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft noch unüberbrückbar waren. Später wird die fünffache Mutter mit französischem Abitur sagen, dass die Umweltschutzbewegung mitgeholfen habe, die Gesellschaft Deutschlands offener und durchlässiger zu machen.

Die Erkenntnis, dass mit unserer Welt und der Zukunft der Menschheit sorgsam umgegangen werden muss, ließ sie aktiv werden. Sie verhandelte hart und mit großer Kompetenz. Auseinandersetzungen mit Berühmten und Mächtigen aus Politik und Gesellschaft scheute sie nicht; sie wurde gehört. „Die Leute müssen uns verstehen. Es reicht nicht, dass wir gute Argumente haben, die Argumente müssen in der öffentlichen Debatte standhalten.”

Mutig, gradlinig und mit einem großen Weitblick prägte Marianne Fritzen von Beginn an über Jahrzehnte die Anti-Atomkraft-Bewegung. Ob als Gründerin der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), der Grünen Liste Umweltschutz oder des Gorleben Archivs — sie war eine warmherzige, streitbare Frau mit einem wachen Geist.

Sie wurde zur Expertin in Fragen der Atomenergie und übernahm als Erste den Vorsitz der BI. Durch ihre Offenheit und Fähigkeit zum Dialog versuchte sie das breite Spektrum der Protestbewegung im Gorleben-Konflikt zusammenzuhalten. Ihr ging es darum, sowohl ihre politischen Gegenseiten als auch ihre Freundinnen und Freunde in die gegenseitige Achtung, ja Höflichkeit beim Austausch von bisweilen harten Argumenten zu zwingen. Dies ermöglichte nach ihrem Verständnis erst Offenheit bei der Suche nach Lösungen. Und das bei einem klaren Bekenntnis zur Gewaltlosigkeit.

In der Kommunalpolitik agierte sie mit Augenmaß und Leidenschaft. 1991 wurde sie Mitglied im Kreistag und im Samtgemeinderat Lüchow sowie stellvertretende Bürgermeisterin. Bis 2001 war sie in den kommunalen Körperschaften vertreten und führte die politischen Auseinandersetzungen über Jahrzehnte mit Entschlossenheit und fachlicher Souveränität.

Im Jahr 2000 trat sie wegen des Atomkompromisses bei der Bundespartei der Grünen aus. Sie lehnte das Bundesverdienstkreuz ab, weil sie es absurd fand von diesem Staat eine Auszeichnung anzunehmen. Den Petra Kelly Preis 2010 nahm sie hingegen gerne an.

Neben ihrer Familie, ihrem Garten und der Politik befasste Marianne Fritzen sich mit Literatur und Musik, war Unterstützerin und Mitbegründerin des Schreyhaner Herbstes und des Gorlebener Gebets. Bis zu ihrem Tod gehörte ihre Liebe der chinesischen Kultur sowie der französischen Sprache.

Marianne Fritzen wurde die „Mutter der Anti-Atom-Bewegung” oder als „Grande Dame des Widerstandes” bezeichnet. Sie selber wollte nicht so genannt werden. Ihr Weitblick und ihr Mut war Vielen ein Vorbild, ihr Rat vielen Menschen wichtig.

Sie starb am 6.3.2016 im Alter von 91 Jahren. Sie erlebte nicht mehr, dass die Formen des zivilen Ungehorsams fruchteten und der Salzstock in Gorleben nach über 43 Jahren Widerstand für ungeeignet erklärt wurde.

“Weil es Grenzen gibt, die das Gewissen setzt”

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Die Geschichte um den Atomstandort Gorleben

Am 22. Februar 1977 wurde das ehemalige Fischerdorf Gorleben an der Elbe vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht zum Standort eines Nuklearen Entsorgungszentrums (NEZ) benannt. Seitdem steht der Landkreis Lüchow-Dannenberg im Licht der Öffentlichkeit, hat internationalen Bekanntheitsgrad erlangt und die Region verändert.

Die Wahl auf Gorleben fiel damals, weil für Planungsexperten der Atomlobby Lüchow-Dannenberg 1977 ein strukturschwaches, dünnbesiedeltes Gebiet war und sie wenig Widerstand erwarteten. Die Atommülldeponie und die Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) wurde als „Entwicklungshilfe” verkauft und dem Landkreis Wohlstand, Fortschritt und Arbeitsplätze versprochen. Der große Irrtum war deren Einschätzung der Bevölkerung.

Die Menschen vor Ort fühlten sich hintergangen und getäuscht. Es formiert sich Widerstand, der sich kraftvoll und willensstark in der vierten Generation befindet. Von Beginn an wird der kreative, unnachgiebige Protest von diversen Gruppen der Bevölkerung getragen: Frauen und Männer aus der Landwirtschaft bilden die „Bäuerliche Notgemeinschaft” und es entsteht die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

1980 soll der Salzstock in Gorleben durch Bohrungen erkundet werden. Nach zahlreichen Demos und Protestveranstaltungen besetzen tausende Atomkraftgegner*innen das Bohrloch 1004 und errichten die „Freie Republik Wendland”. In wenigen Tagen entsteht ein phantasievolles Dorf mit allem, was Menschen zum Leben brauchen und mehr. Vier Wochen währt das kreative Miteinander

bis es dann durch den bis dahin größten Polizeieinsatz der BRD brutal beendet wird. Die Atomkraftgegner*innen bleiben trotz des harten Vorgehens der Polizei selbst gewaltfrei. Die Geschichte rund um die „Freie Republik Wendland” zeigt den grundsätzlichen Charakter des Widerstandes: unnachgiebig, gewaltfrei und kreativ treten die Menschen für eine solidarische und gesunde Zukunft ein.

Über 40 Jahre danach, scheint es ruhig geworden zu sein im Wendland: Keine Castortransporte mehr ins Zwischenlager, die Arbeiten im als Atommüll-Endlager vorgesehenen Salzstock Gorleben wurden eingestellt. Alles gut in Gorleben, oder? Am 28. September 2020 wurde der Standort Gorleben aus der neugestarteten Endlagersuche aus dem Verfahren genommen.

6.3.1997 - Castor Transport, Bild: G. Zint

An keinem anderen Ort in der Bundesrepublik kämpfte eine soziale Bewegung quer durch alle Bevölkerungsschichten über einen so langen Zeitraum für ihre Rechte. Gorleben gilt nach wie vor als Kristallisationspunkt der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Atomenergie. Der Name Gorleben steht zugleich für eine der bedeutendsten Protestbewegungen der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Zahllose Transporte mit schwachradioaktivem Atommüll haben den Landkreis erreicht, unzählige Verfahren um Land und Genehmigungen haben Gerichte beschäftigt, Castortransporte mit hochradioaktivem Atommüll wurden gegen den Willen der Bevölkerung nach Gorleben durchgeprügelt.

Die Auseinandersetzungen um den Standort Gorleben haben die Menschen im Landkreis Lüchow-Dannenberg geprägt und ihre Biografien verändert. Frauen haben in dieser wendländischen Protestkultur immer eine große und wichtige Rolle gespielt.

Ohne Frauen keine Zukunft.
Frauen als treibende Kraft gesellschaftlicher Veränderungen.

Ob als Individuum oder als Bewegung – Frauen bzw. Frauenbewegungen haben das Potenzial, umweltpolitischen Debatten den nötigen Impuls für eine Transformation in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft zu geben. Sie treten ein für eine Gesellschaft, die ohne fossile Brennstoffe und ohne Atomenergie auskommt, die ressourcenschonend produziert und konsumiert. Das zeigt sich bei der Fridays for Future-Bewegung, die deutlich von Frauen angetrieben wird. Das hat sich aber auch schon vor Jahrzehnten bei den Müttern gegen Atomkraft oder der Anti-Atom-Bewegung nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl gezeigt.

Ebenso hat seit den 1970er Jahren der Widerstand gegen ein Endlager in Gorleben ein weibliches Gesicht. Wo ständen wir heute in der Atompolitik, wenn es starke Frauen wie Marianne Fritzen und Lilo Wollny in der Anti-Atom-Bewegung nicht gegeben hätte?

frauenORTE Niedersachsen

frauenORTE Niedersachsen ist eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen e.V., die Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten lebendig werden lässt und in der breiten Öffentlichkeit bekannt macht. Die Initiative will auch dazu beitragen, dass Frauengeschichte und Frauenkultur einen festen Platz im Spektrum kulturtouristischer Angebote erhalten.

Näheres unter: www.frauenorte-niedersachsen.de

Was motiviert gerade Frauen, in diesen politischen Kämpfen aktiv zu werden?

Bild: Hartmut Klenke

In entsprechenden Umfragen wird deutlich, dass Frauen ein höheres Risikobewusstsein haben, was sich weltweit in ihrer starken Ablehnung der Atomkraftnutzung widerspiegelt, aber auch darin, dass sie den Klimawandel als das einschätzen, was er ist: eine Bedrohung unserer Zukunft und der Zukunft der folgenden Generationen (Röhr u.a. 2018). Interessanterweise zeigen diese Bevölkerungsbefragungen auch immer wieder, dass Frauen eher bereit sind etwas dagegen zu tun und tatsächlich einen deutlich geringeren „Carbon-Footprint” als Männer haben.

Das hat zum einen mit ihren geringeren Einkommen zu tun, zum anderen mit der Zuschreibung von Verantwortung für Versorgungs- und Sorgearbeit in der Familie, die immer noch maßgeblich von Frauen geleistet wird. Je mehr Verantwortung Männer in der Sorgearbeit übernehmen, desto umwelt- und zukunftsverantwortlicher werden ihre Einstellungen und Entscheidungen (Preisendörfer 1999). Die Bedeutung der Geschlechtergerechtigkeit zeigt sich somit auch in diesem Feld: für eine klimagerechte und nachhaltige Zukunft brauchen wir geteilte Verantwortung in allen gesellschaftlichen Bereichen – ob in der Familie, der Politik, der Forschung und Technikentwicklung oder der Wirtschaft.

Auch wenn die heute aktiven Frauen sich dessen vielleicht nicht immer bewusst sind: sie stehen auf den Schultern ihrer starken Mütter und Großmütter aus der Anti-Atom-Bewegung, der Umweltbewegung und der Klimabewegung. Diese Frauen haben den Weg bereitet und andere motiviert, sich einzusetzen und sich zu Wort zu melden. In ihrem Widerstand und durch ihre Auseinandersetzungen sind sie sichtbar und unsichtbar zum Vorbild geworden, ebenso wie die jungen aktiven Frauen selbst wieder zum Vorbild für andere werden.

Wir brauchen sie weiterhin, die starken Frauen, die in erster Reihe für eine ressourcenschonende, lebenswerte und gerechte Zukunft eintreten. Deshalb ist es gut sich zu erinnern, dass wir durch die Jahre verbunden sind mit vielen unermüdlichen Frauen und dass wir den Kampf für eine geschlechtergerechte und nachhaltige Gesellschaft vor dem Hintergrund ihres Einsatzes und ihrer Erfolge weiterführen müssen.

Ulrike Röhr

"Auf Marianne Fritzens Spuren"

Geocaching Rundgang in Lüchow

Verschiedene Orte und Begebenheiten, die in Marianne Fritzens Leben wichtig waren, können hier in Form einer modernen „Schatzsuche” – dem Geocaching – verfolgt werden.

Rundgang starten über: www.gorleben-archiv.de/mariannes-spuren/ oder bei der Tourist Info Lüchow.

Plakatwettbewerb

Am 10.6.2021 wurden die Gewinnerinnen des Plakatwettbewerbes für Jugendliche ausgezeichnet, welcher zum Thema Umwelt-und Klimaschutz im Rahmen des frauenORTES Marianne Fritzen ausgeschrieben wurde.

Der 1. Platz ging an Jasha-Anouk Nöhren, der 2. Platz Charlyce Idler und der 3. Platz Leonie Klöber. Alle drei Schülerinnen sind 18 Jahre alt und besuchen das Gymnasium Lüchow. Die Jury setzte sich aus fünf Personen aus dem Bereich Kunst, Politik und Kultur zusammen: Anne Bögelsack (angehende Lehrerin Kunst, selbst künstlerisch tätig), Uta Götz (Künstlerin), Mareike Scharmer (Künstlerin), Dieter Sauter (Kommunalpolitiker, selbst künstlerisch im Bereich Fotografie aktiv) und Rebecca Harms (ehemalige EU-Abgeordnete der Grünen).

10.6.2021 - Preisverleihung Plakatewettbewerb. Bild: I. & W. Lowin

Die Begründung der Jury war vor allem, dass das Werk wirklich auch als Plakat funktioniert, also gut erkennbar ist, zum Nachdenken anregt, aber auch eine klare politische Message hat, die auch anregt, etwas zu verändern. So wurde positiv bei dem ersten hervorgehoben, dass wir alle unseren Plastikverbrauch sofort verändern und abbauen können. Außerdem wird durch den Eisberg die Dringlichkeit des Problems deutlich. Das im Grunde einfache und dadurch so klare Design mit guter Farbkomposition hat überzeugt. Dass in dem Spruch die eigentlich falsche grammatikalische Vergangenheitsform von „throw“ verwendet wird, wurde von der Jury als künstlerische Freiheit gedeutet, um gerade den saloppen Charakter der Aussage zu unterstreichen.

Beim zweiten Platz überzeugte die Jury die Sanduhr als Eyecatcher, die eben auch die Dringlichkeit deutlich macht. So regt das ganze Plakat zum Nachdenken an. Beim dritten wurde positiv hervorgehoben, dass es auf mehreren Ebenen konkrete Veränderungsmöglichkeiten anspricht und auf eine recht humorvolle Art ein großes und eigentlich so brutales Problem thematisiert.

Insgesamt ist der Jury die Entscheidung sehr schwer gefallen ist, da alle Plakat sehr besonders waren und zum Teil auch tollen Ideen sehr kreativ umgesetzt haben. Es gab insgesamt 12 Abgaben.
Der Wettbewerb wird jährlich im Herbst mit wechselnden Schwerpunkten ausgeschrieben, so dass bald auch Jugendliche die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen, die es dieses Mal nicht geschafft haben.

Film- und Fotostrecke

Portrait Marianne Fritzen im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt. Regie: Heike Weiller/Max Rheinländer (2008)

Kooperationspartner

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Stadt Lüchow

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