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12. März 1977, auf der Waldbrandfläche bei Gorleben.
Trecker auf den Weg zur Demonstration gegen die Wiederaufarbeitungsanlage (WAA) in Dragahn, 1982
1992: Stilvoll feiern im Widerstand: Heinrich Pothmer, Harry Günther, Undine von Blottnitz
29.3.2001, nahe des Verladebahnhofs Dannenberg (Foto: Günter Zint)
1979 hinter dem Tresen in Gedelitz (Foto: Günter Zint)
der Archiv-Hund Jua (Foto: privat, 2019)
Nikolaus Piontek, Wolf Römmig zwei Anwälte bei irgendeinem Castor-Transport (Foto: Günter Zint)
Annina und Anja bei der Montagsblockade mit ihren Pferden 1992, vor dem Zwischenlager (Foto: privat)
Bei den Wörtern „Gorleben“ und „Atomanlagen“ denken viele, auch in Lüchow-Dannenberg, als erstes an „Castor“, den Transport hochradioaktiver Abfälle ins Zwischenlager. Das über mehr als zehn Jahre fast alljährlich anstehende Großereignis mit Tausenden von Demonstranten und Polizisten hat in den Vorstellungen über „Gorleben“ deutliche Spuren hinterlassen. Außerhalb der Region entstand das Bild von chaotischen Verhältnissen,…
33 Tage freies Leben mit der Utopia: Im Mai 1980 errichteten Atomkraftgegner*innen im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg ein Protestdorf mitten im Wald. Das Anti-AKW-Dorf wurde zum beliebten Ziel von Butterfahrten aus der ganzen westdeutschen Republik. Die einen wollten nur gucken – die anderen brachten den Werkzeugkasten mit und packen mit an. Rentner*innen diskutierten mit langhaarigen Menschen. Vor…