1994
- 30.01. die Herkunft der Laugenzuflüsse in Schacht I ist weiterhin
unbekannt; DBE will weiterbauen
- 03.02.
Tritium in der
Schachtanlage deutet darauf hin, daß diese entweder von der Oberfläche kommt
oder von Tritiuminjektionen bei der Salzstockerkundung
- 04.02. bei dem Bau der PKA wurden Änderungen ohne Genehmigung
durchgeführt; die
Gesellschaft für
Nuklearservice mbH (GNS) tauscht daraufhin drei Verantwortliche für den
Bau aus; das niedersächsische Umweltministerium will deshalb die 2.
Teilerrichtungsgenehmigung nicht erteilen
- 21.02. beim Anhörungstermin zum Bergwerk in Gorleben vor dem
Verwaltungsgericht in Lüneburg wird bezweifelt, ob Gorleben als Endlager noch
politisch erwünscht ist. Entscheidung am 07.03.
- 07.03. das Verwaltungsgericht Lüneburg entscheidet für den Weiterbau des
Erkundungsbergwerkes; damit ist der Baustop seit dem Jahreswechsel aufgehoben
- 03.04. am Ostersonntag begräbt die BI vor dem Endlager die Wahlversprechen
der rot-grünen Regierung
- 14.04. nach dem Gerichtsurteil genehmigt jetzt auch das Niedersächsische
Umweltministerium den Schachtweiterbau in Gorleben
- 20.-22.05. Belagerung der Atomanlagen mit mittelalterlichen Geräten; etwa
300 Menschen bauen bei diesem Pfingstspektakel einen Belagerungsturm,
Wurfmaschinen und den bekannten Rammbock auf
- 21.06. im Vorfeld des erwarteten Castor-Transportes verübt eine "Gruppe
Waschbär" einen Anschlag auf das BLG-Infohaus in Gorleben; 20.000 DM Schaden
- 21.06. über 100 SchülerInnen blockieren die Lüchower Innenstadt aus
Protest gegen den Castor
- 23.06. alle Pastoren des Kirchenkreises Dannenberg haben sich gegen den
CASTOR-Transport ausgesprochen
- 23.06. bei einem Bahnanschlag auf der Güterbahnstrecke Uelzen-Dannenberg
wurden 19 Bahnschwellen zersägt und die Schienen verbogen
- 30.06. über 30 Trecker demonstrieren in Dannenberg zur Wochenmarktzeit
gegen den drohenden CASTOR
- 06.07. erneut Anschläge auf Bahnstrecken. Eisen und Bäume liegen auf den
Bahnschienen. Im Gorlebener Forst entsteht ein Hüttendorf gegen den drohenden
CASTOR-Transport
- 07.07. am frühen Morgen werden auf allen Zufahrtsstraßen des Landkreises
die verschiedensten Blockaden errichtet. In einer Erklärung wird Monika
Griefhahn an ihr Versprechen erinnert, mit zu blockieren, wenn der CASTOR
kommt
- 10.07. das CASTORNIX-Hüttendorf ist am Wochenende auf 1.000 Menschern
angewachsen, der Belagerungsturm und 30 Trecker unterstützen die Dauerblockade
- 13.07. rund 800 PolizistInnen räumen die Dauerblockade ab. Der Turm wird
zersägt, Straßenuntertunnelungen wieder zugeschüttet. Bis zur
CASTOR-Einlagerung gilt jetzt ein Demonstrationsverbot
- 15.07. der CASTOR-Transport wird vorläufig abgesagt, das
Versammlungsverbot wieder aufgehoben
- 16.07. trotzdem ziehen 2.000 Menschen zum Zwischenlager. Am Hüttendorf
wird weitergebaut. Nachts ist Lifemusik mit vier Bands aus Hamburg, Stuttgart
und Lüchow-Dannenberg
- 20.07. die Polizei kämpft Umweltminister Töpfer den Weg zu einer
Veranstaltung in Scharnebeck frei. In der Nähe des Verladekranes unterhöhlen
200 Atomkraftgegnerlnnen 28 Bahnschwellen. Unterdessen wird der
CASTOR-Behälter in Phillipsburg auf den Bahnwagon
verladen. Auf Weisung von Töpfer genehmigt Griefhahn den Weiterbau der PKA:
2.Teilerrichtungsgenehmigung
- 26.07. wegen Waldbrandgefahr zieht das CASTORNIX-Hüttendorf auf eine Wiese
an der Elbe um
- 02.08. Töpfer stellt Griefhahn ein Ultimatum zur Bearbeitung der CASTOR
Transportpapiere bis 15 Uhr
- August: auf 13 Bahnhöfen im ganzen Bundesgebiet haben die GorIeben-Frauen
Station gemacht und über die Gefahren der CASTOR-Transporte informiert
- 19.08. klassische Konzertb!ockade der Gruppe ,,Lebenslaute" über den
ganzen Tag. Mittags werden in einer Blitzaktion die beiden Tore des
zwischenlagers mit Leitern überschritten. Trotz einiger ,,Ausraster" der
Wachleute kann das Konzert "drinnen" und "draußen" stattfinden
- 20.08. 20 Trecker blockieren als CASTOR-Protest die Dömitzer Brücke. Eine
,,CASTORNIX-Karawane" zieht über die Atommülltransportwege von Gorleben nach
Phillipsburg, sie informiert über CASTOR-Gefahren
- 15.10. Schüler blockieren mehrmals die Lüchower Innenstadt aus Protest
gegen den CASTOR
- 26.10. Töpfer weist Griefahn an, innerhalb von 14 Tagen der
CASTOR-Einlagerung zuzustimmen
- 05.11. 1.000 Menschen blockieren mit verschiedenartigen Blockaden die
Zufahrtsstraßen in den Landkreis
- 10.11. nächtliche Barrikaden aus Baumstämmen und brennenden Strohballen
machen viele Zufahrtsstraßen stundenlang unpassierbar
- 14.11. Anschlag auf Bahnoberleitung zwischen Celle und Garßen. Es werden
Castor-Aufkleber gefunden.
- 19.11. trotz Versammlungsverbotes demonstrieren 2.000 Leute auf den
Bahngleisen gegen den CASTOR. Die Räte der Stadt und Samtgemeinde Dannenberg
sprechen sich erneut gegen die CASTOR-Transporte aus
- 20.11. für die Zeit bis zum CASTOR-Transport erläßt die Bezirksregierung
ein 6-Zeitungsseiten langes Versammlungsverbot
- 21.11. aus einer Demonstration in Gorleben wurde ein Freudenfest, als der
CASTOR-Stop des Verwaltungsgerichtes Lüneburg bekannt wird. Über 3.000
Menschen feiern ihren Sieg
1995
- 21.01. verschiedene Castor-Gruppen, die "Unbeugsamen" und die "Gorleben
Frauen" veröffentlichen das Konzept zum "Zivilen Ungehorsam" - einer
"Öffentlichen und gemeinsamen Schienendemontage" vor dem Dannenberger
Castor-Verladekran
- 24.01. das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hebt den Einlagerungsstopp für
das Gorlebener Zwischenlager auf, damit ist der gerichtliche Weg für den
Castor aus Philippsburg frei. Spontan versammeln sich vor dem Verladekran, auf
dem Lüchower Marktplatz und vor dem Zwischenlager mehrere 100 Menschen, um
ihren Unmut gegen die Entscheidung kundzutun
- 26.01. auf die Bahnstrecke zwischen Uelzen und Hamburg wird ein Anschlag
verübt, die Oberleitung abgerissen. Menschen werden nicht gefährdet. Zettel
mit der Aufschrift ,,Stoppt Castor" gefunden
- 10.02. über 300 UnterzeichnerInnen bekennen sich öffentlich in einer
Zeitungsanzeige zu zivilem Ungehorsam im Rahmen der Aktion "Ausrangiert"
- 11.02. mittels Luftballons fliegt ein Castormodell in die Luft und der
Zaun um den Verladekran wird mit Toilettenpapier eingehüllt
- 16.02.
Bundesumweltministerin
Angela Merkel weist Griefahn an, binnen einer Woche, dem Castor-Transport
zuzustimmen
- 20.02. eine Kreuzung in Dannenberg wird von 50 Atomkraftgegnerlnnen
,,dichtgemacht"
- 01.03. 3. Verhandlungstermin vor dem Landgericht Lüneburg gegen die 14
Turmbesetzerlnnen wegen Schadensersatzforderungen der BRD. Das Urteil wird für
den 3. Mai angekündigt
- 10.03. der Landkreis verbietet per ,,Allgemeinverfügung" die für Sonntag
angekündigte Aktion "Ausrangiert"
- 12.03. etwa 800 Menschen zeigen trotz "Allgemeinverfügung" ihren
Ungehorsam und gelangen trotz massiver Polizei- und BGS- Präsenz auf die
Gleise und beginnen mit der Demontage
- 23.03. mehrere Hundert Atomkraftgegnerlnnen protestieren vor dem
Zwischenlager und in Lüchow gegen den Besuch von Bundesumweltministerin Merkel
im Erkundungsbergwerk. Dabei vergleicht Merkel die Pannen beim Beladen des
Castors in Philippsburg damit, daß in jeder Küche "beim Kuchenbacken mal etwas
Backpulver danebengeht". Dies könnte der Spruch des Jahres werden
- 13.04. Unbekannte verüben erneut einen Anschlag auf die Bahnstrecke
Lüneburg-Dannenberg. Aus den Schienensträngen werden jeweils etwa 2 m lange
Stücke herausgeschnitten und zu einem X aufgerichtet. Ein außerplanmäßiger
Güterzug überfährt die Stelle, entgleist aber nicht. Schaden: 20.000 DM
- 15.04. für die erneute Aktion zivilen Ungehorsams, ,,Abschalten", ergeht
wieder eine Allgemeinverfügung des Landkreises. Auktionator "Mister X"
versteigert die Endlager-Erkundungstürme zugunsten der Prozeßkosten für die
Turmbesetzerlnnen
- 16.04. ca. 1.500 BGS- und Polizeibeamtlnnen verhindern, daß 400
Atomkraftgegnerlnnen in die Nähe des Verladekrans zum "Abschalten" auf die
Schienen gelangen
- 19.04. erneut Anschläge auf die Bahnstrecke zwischen Uelzen und Celle.
Leit- und Signalkabel werden zertrennt und "Stopp Castor" Plakate gefunden
- 21.04. das OVG Lüneburg gibt den Weg für den Castor frei
- 22./23.04. Mehr als 4.000 Menschen protestieren in Dannenberg, aber auch
im gesamten Landkreis gegen den unmittelbar bevorstehenden Castor-Transport.
Dabei kommt es zu Demonstationen, Barrikadenbau, Gleisbesetzungen, Errichtung
eines Hüttendorfes und vielen anderen Aktionen
- 24.04. 20.05 Uhr der Castor beginnt in Philippsburg seine Fahrt gen
Gorleben.
- Dienstag, 25.04. Tag X Die gesamte Castor-Transportstrecke ist Ziel
von Anschlägen und Protesten. Atomkraftgegnerlnnen im Wendland leisten
erbitterten Widerstand. Nach 14 Stunden Bahnfahrt trifft der Castor gegen
10.30 Uhr in Dannenberg ein, wird verladen und setzt sich gegen 12 Uhr auf die
18 km lange Strecke nach Gorleben in Bewegung. 6.500 BeamtInnen von Polizei
und BGS bahnen dem Transport unter Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern
den Weg. Es kommt zu zahlreichen Verletzten. Um 17.12 Uhr schließen sich
hinter ihm die Tore des Zwischenlagers in Gorleben. Die Kosten des Transports
werden mit 55 Millionen DM angesetzt
- 01.05. ca. 1.000 Menschen "flüchten" im Treck vor der atomaren Bedrohung
und ziehen mit Sack und Pack durch Dannenberg
- 03.05. das Landgericht Lüneburg verurteilt die Turmbesetzerlnnen zu
126.901,10 DM (+ Zinsen) Schadensersatz wegen Stillstandskosten bei den
Erkundungsarbeiten im Gorlebener Salzstock. Die Turmbesetzerlnnen beantragen
Berufung beim Oberlandesgericht Celle gegen dieses Urteil
- 12.05. mehr als 3.000 Menschen sagen erneut in einer Zeitungsanzeige "Nein
zum Castor".
- 13.05. etwa 15.000 Menschen und 250 Trecker demonstrieren in Hannover
gegen Castor-Transporte
- 09.06. die Bäuerliche Notgemeinschaft protestiert mit 100
Atomkraftgegnerlnnen gegen den Besuch von Monika Griefahn in Hitzacker
- 09.07. die ,,Castornix Karavane" startet zu ihrer zweiten Reise, diesmal
durch Norddeutschland
- 26.07. das BfS ordnet den Sofortvollzug für weitere Castortransporte an.
Erstmals sollen auch Glaskokillen aus der
Wiederaufarbeitungsanlage La
Hague nach Gorleben transportiert werden
- 01. 08. Nuklearmediziner Prof. Horst Kuni
(sog. Kuni-Gutachten)bestätigt
in einem Gutachten, daß Transporte mit Brennelementen aus AKW wesentlich
gefährlicher sind, als bisher angenommen
- 21.08. Anschläge auf den Verladekran und das Zwischenlager in Gorleben
verursachen Schäden von über 300.000 DM
- 26./27.08. "Stay rude - Stay rebel", Benefitz-Open-Air-Festival, mit 24
Bands in Grabow
- 24.09. "Malefiz" in Gorleben: ca. 1.000 Menschen demonstrieren am
Gorlebener Erkundungsbergwerk. Es kommt zu Rangeleien mit der Polizei,
Schlagstock- und Wasserwerfereinsatz
- 24.10. sechs Anschläge auf Bahnlinien im Kreis Uelzen. Menschen kommen
nicht zu Schaden. Ein Bekennerbrief zeigt den Zusammenhang zu
Castor-Transporten nach Gorleben
1996
- Ende Februar: "Gorleben-Frauen" übergeben bei der
Siemens-Aktionärs-versammlung mehr als 2.000 im Wendland gesammelter
Unterschriften boykottwilliger Verbraucherinnen. Es sollen solange keine
Produkte von Siemens gekauft werden, solange der Konzern an der Atomwirtschaft
festhält.
- 24.03. Polizei klaut Prozeßakten aus PKW. Ein Bio-Bauer soll bei einer
Treckerdemonstration PolizeibeamtInnen gefährdet haben. Wenige Tage vor
Prozeßtermin beim Dannenberger Amtsgericht, verschwinden die Prozeßakten des
Verteidigers und werden kurz danach von der Dannenberger Polizei zurückgegeben
- 30.03. mehr als 50 Motorräder nehmen an einer Protestaktion der Gruppe
"IDAS" teil
- 06.04. "Frühjahrsputz" im Wendland mit gut 2.000 DemonstrantInnen
- 13.04. wieder ergeht eine "Allgemeinverfügung" des Landkreises gegen ein
erneutes "Ausrangiert"
- 14.04. trotzdem lassen sich mehr als 1.000 Menschen nicht abschrecken und
versuchen erneut die Schienen öffentlich zu demontieren. Die Polizei
verhindert dies mit Härte (Hunde, Wasserwerfer).
- April: vor dem Amtsgericht in Dannenberg beginnt eine Prozeßflut wegen
Widerspruchsverfahren, die mit dem letztjährigen Castortransport
zusammenhängen
- 16.04. ca. 200 Atomkraftgegnerlnnen besetzen die Gleise zum Verladekran.
Damit beginnt die Zeit des "Feierabendsägens" in Dannenberg
- 20./21.04. Tag B:
ca. 1.000 Atomkraftgegnerlnnen begutachten den
Zustand der Brücken auf den Castor-Bahn-Strecken Uelzen- bzw.
Lüneburg-Dannenberg; Solidaritätsaktion von Braunschweiger Anti-Castor-Gruppen
an einer Brücke bei
Schacht
Konrad
- 24.04. ein Strommast bei Lüchow wird erklommen und ein riesiges
Transparent entfaltet: Stop AKW
- 26.04. Tschernobyl - 10 Jahre danach. Bundesweite Aktionen für die
sofortige Stillegung aller Atomanlagen
- 27.04. das OVG Lüneburg gibt grünes Licht für die Einlagerung von
Glaskokillen aus La Hague.
- 27.04. zwischen Lüneburg und Dannenberg explodiert ein Sprengsatz an einer
Brücke der Bahnstrecke
- 30.04. das Hüttendorf Castornix bei Spietau entsteht.
- 01.05. Anschlag auf Bahnstrecke Uelzen-Hannover. Ein umgesägter Strommast
beschädigt die Oberleitungen von 4 Gleisen 100 Kinder protestieren mit
Trommeln und Trillerpfeifen in Lüchow
- 02.05. erneutes "Demonstrationsverbot" für den Landkreis Lüchow-Dannenberg
entlang der Schienen und der Straße nach Gorleben
- 02./03.05. die ohnehin seit drei Wochen hohe Polizeidichte rund um
Dannenberg wächst ins Unermeßliche
- 03.05. 28 Gorleben-Frauen sind mit Performance in U-Bahnschächten der
Großstädten unterwegs und zeigen, daß Gorleben überall ist
- 04.05. mehr als 10.000 Menschen demonstrieren in Dannenberg. 400 werden im
Anschluß bei Karwitz an der Bahnstrecke von der Polizei eingekesselt
- 06./07.05. der Widerstand geht weiter. Viele kleinere und größere Aktionen
begleiten das Warten auf den nahenden Castor. Unter anderem kommt es in Jameln
zu einer Blockade des Tiefladers, in deren Verlauf der Landwirt Adi Lambke aus
seinem Trecker geprügelt wird
- 07.05. gegen 12 Uhr überquert der Castor bei Lauterbourg die
deutsch-französische Grenze und beginnt in Deutschland seine von Protesten
begleitete Reise ins Wendland
- 08.05. Tag X2
ein Landkreis im Ausnahmezustand. Gegen 6.00 Uhr erreicht
der Castor aus La Hague Dannenberg. Für die Strecke vom Verladekran zum
Zwischenlager werden 6 Stunden benötigt. 10.000 Polizei- und BGS-BeamtInnen
bahnen unter massivem Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz den Weg gegen den
Widerstand der etwa 10.000 DemonstrantInnen. Im Morgengrauen werden weit
entfernt von der Transportstrecke die Trecker der Bäuerlichen Notgemeinschaft
beschädigt und stillgelegt. Ca. 500 DemonstrantInnen werden an diesem Tag in
polizeilichen Gewahrsam genommen, mehr als 100 Personen verletzt. Dieser
Polizeieinsatz, einer der größten in der Geschichte der BRD, zeigt unverblümt
das Gesicht eines Atom-Polizeistaates.
- 17.08. ca. 230 MotorradfahrerInnen demonstrieren im Wendland
- 29.08. mit einem Sonderzug wir der Castor nach Bonn geknüppelt; ca. 400
AKW-GegnerInnen beteiligen sich an dieser Fahrt
- 07.09. "Wir machen dicht!"; die Transportstrecke von Dannenberg nach
Gorleben wird von ca. 3.000 AKW-GegnerInnen dichtgemacht
- 07.10. bundesweiter Aktionstag "Stoppt die Bahn - Stoppt den Castor"; 13
Hakenkrallen auf Oberleitungen legen den Bahnverkehr lahm
- 19.10. ca. 800 AKW-GegnerInnen demonstrieren am AKW Neckarwestheim gegen
den bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben
- 18.12. die
Salinas GmbH
reicht beim Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld die Genehmigung für Bohrungen in
den Salzstock Gorleben ein
©
Forschungsprojekt Energiepolitik, Jürgen Sattari |