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ab 25.8.2010

Gorleben Archiv e.V.
Rosenstr. 17
29439 Lüchow
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Flyer von 2010
zur Atomkraft


Beitrittserklärung

Flyer zum
Gorleben-Archiv

 

 

 

Beispiel Bilder
Pressekonferenz des Anti-Atom-Bündnisses im Wendland  2.12.2010
Fotos der Sprecher der Bündnisgruppen:

www.publixviewing.de

 

 

 

 

Zum Ausdrucken und Verteilen:

Basisinformationen von den Experten aus dem Wendland. Argumente gegen die gefährlichste
Technologie seit Bestehen der Menschheit.

Flyer von 2010
zur Atomkraft

 

Meldungen aus dem Archiv

Langfristiges Projekt gestartet

Digitalisierung und Sicherung von Videokassetten und Bildmaterial.

Aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung vom 3. Juni 2011
"TOP 6 Aktuelle Berichte
Maggie weist darauf hin, dass der auf der letzten MV in Aussicht gestellte, zweckgebundene Zuschuss des Kulturreferats des Landkreises Lüchow-Dannenberg von 8.000,00 € eingegangen ist.
„Zweckgebunden“ heißt: Das Geld soll eingesetzt werden für die Digitalisierung und Sicherung von Videokassetten und Bildmaterial. Burghard Kulow und Bernd Westphal berichten über die schon getätigte Vorbereitung und Planung des Projekts. Es wurden die benötigten Geräte ausgesucht und bestellt. Als erstes konnte heute ein großer Bildschirm im Empfangsraum des Archivs installiert werden.
Der Einkauf erfolgt bewusst in der Region. Unbeabsichtigt führt dies dazu, dass der Händler Schmidtke in Dannenberg uns die Geräte zu seinem Einstandspreis überlässt, also mit einer hohen Spende seinerseits.
Das Projekt wird lange Zeit in Anspruch nehmen, weil das Prüfen und Überspielen zeitlich nur 1:1 geht und nicht beschleunigt werden kann."
Es handelt sich um eine große Anzahl von Video-Kassetten und einige Filmrollen aus
40 Jahren Gorleben-Widerstand.

 

 

 

 



Zur Kulturellen Landpartie 2011 gibt es einen der Wunde.r.punkte
im Gorleben Archiv vom 2. bis 13. Juni.

www.kulturelle-landpartie.de/

David gegen Goliath

 


 

 

Unternehmen gegen Atomkraft

Die Unternehmen gegen Atomkraft organisieren 3 Lese-Veranstaltungen unter dem Motto Lesen ohne Atomstrom. Wir freuen uns, für diese Lesereihe bekannte und engagierte Persönlichkeiten gewonnen zu haben. Die Lesungen sind kostenlos – die Künstler treten ohne Gage auf,
Lesen wird:
Feridun Zaimoglu:
am 07.04.2011 um 20 Uhr in der Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55, 20357 Hamburg

Nina Hagen
am 09.04.2011 im Zelt an der Elbuferstraße, direkt vor dem AKW Krümmel. Einlass ab 18.30 Uhr

Günter Grass
am 10.04.2011 im Zelt an der Elbuferstraße, direkt vor dem AKW Krümmel.  Einlass ab 10.45 Uhr

Es freut sich auf sehr viele Besucher
das Team vom Autodock
Ingo Werth, Axel Naguschewski, Ralf Werth

Wer interessiert ist, möge auf unserer Seite www.lesen-ohne-atomstrom.de den aktuellen Stand unserer Planung einsehen
Wer heute schon seinen Stromanbieter wechseln möchte kann das bei unserem Partner EWS unter
www.ews-schoenau.de tun oder zur Veranstaltung die letzte Stromrechnung mitbringen.

Das Gorleben Archiv wird sich in Krümmel mit einem Infostand vorstellen.
Flyer Lesen ohne Atomstrom PDF


Dezember 2010
Nachdem sich die Mitarbeiter des Archivs und alle Mitglieder des Vereins im "Heute", bei der immensen Organisationsarbeit für die bisher größte Castoraktion verausgabt hatten, wird nun wieder die eigentliche Archivarbeit voranschreiten.

Neben der weiteren Archivierung der umfangreichen Sammlungen von Printmedien, liegen auch zahlreiche Filme auf unterschiedlichen Trägern vor. Sie sollen digitalisiert werden, um sie mit zeitgemäßen Geräten wieder sichtbar zu machen.

Aktuell gibt es zahllose Videos im Internet, die dort über kurz oder lang wieder verschwinden werden. Das Archiv will auch diese für die Zukunft sichern. (Zumindest einen aussagekräftigen Querschnitt: Auf Youtube werden mit der Suche "Castor 2010" über 7000 Videos angeboten!)

Zwei Beispiele: www.youtube.com/user/BiLuechowDannenberg    www.graswurzel.tv/

Und natürlich Bilder, Bilder, Bilder ..

Bringen Sie erhaltenswertes Material in das Archiv und

                 Spenden

wegen vorheriger Meldung :


Juli 2010
Das Gorleben Archiv zieht um

Die Räume des Archivs in Grabow sind mittlerweile zu klein, um alle Archivalien aufzustellen und zugänglich zu machen. In der Stadtmitte von Lüchow konnten wir vor kurzem komplett sanierte Räumlichkeiten anmieten, die für die Zwecke des Archivs ideale Möglichkeiten bieten.

Durch Eigenleistung sparen wir die Umzugskosten. Zurzeit sind wir dabei zu packen und zu transportieren. Deswegen ist die Nutzung des Archivs im Juli und August nicht möglich.

Ab 01.09.2010 ist unsere neue Adresse:
Gorleben Archiv e.V., Rosenstraße 17, 29439 Lüchow, Telefon-Nr. 05841 9715845
Mitte Oktober werden die neuen Räume der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Die höheren Kosten für die neuen Räume in der Innenstadt von Lüchow können vom Verein getragen werden, weil Mitglieder und Sponsoren diese wichtig Arbeit mit Spenden unterstützen. Es ist jedoch die Grenze der Belastbarkeit erreicht und deshalb bitten wir alle engagierten Bürger und Bürgerinnen, den gemeinnützigen Verein durch eine Fördermitgliedschaft oder eine Geldspende zu unterstützen.

Werden Sie Mitglied!
Beitrittserklärung als Word-Datei.

Spendenkonto
Gorleben Archiv e.V.
Sparkasse Uelzen-Lüchow-Dannenberg
BLZ: 258 501 10,    Kto: 44064 244
 

In den neuen Räumen

 


 

Petra-Kelly-Preis 2010

Würdigung einer Vorkämpferin gegen die Atomenergie und eines Symbols des gewaltfreien Widerstandes
 

Marianne Fritzen
Foto: Andreas Conrad.
PubliXviewinG

Der diesjährige Petra-Kelly-Preis der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung wird am 29. September 2010 an Marianne Fritzen überreicht. Sie ist eine Symbolfigur des Widerstands gegen die Castor-Transporte.

Seit über 30 Jahren ist Marianne Fritzen in der Anti-Atom-Bewegung aktiv.
„Die Entscheidung, Marianne Fritzen den Preis zu verleihen, ist vor allem eine Würdigung ihrer politischen Biographie als jahrzehntelange Vorkämpferin gegen die Atomenergie, als Symbol des gewaltfreien Widerstands und eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses in der Region. Gleichzeitig wollen wir mit dem Preis auch die neu erstarkte Anti-AKW-Bewegung auszeichnen. Der Kampf gegen das Gefahrenpotential der Atomenergie wie gegen die Atomrüstung war ein Kernanliegen von Petra Kelly, das nach wie vor hoch aktuell ist.“, so die Begründung des Aufsichtsrats der Heinrich Böll Stiftung, der auf Vorschlag des Vorstands die Preisträger auswählt.
„Jeder tut, was er kann“
Als in den 1970er Jahren Pläne für den Bau eines Kernkraftwerkes in Langendorf an der Elbe bekannt wurden, begann das politische Engagement von Marianne Fritzen. Sie beteiligte sich 1973 an der Gründung der Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. Lüchow-Dannenberg. Bis 1982 führte sie die Initiative als Vorsitzende. Ende der 1970er Jahre gehörte sie zu den Mitbegründerinnen der Grünen Liste Umweltschutz in Niedersachsen, einer Vorläuferorganisation der  Grünen.

Marianne Fritzen 1982 bei der Demonstration "Tanz auf dem Vulkan".
Foto Torsten Schoepe. www.wendland-archiv.de

Von 1986 bis 1991 war sie für die Grünen Mitglied im Kreistag von Lüchow-Dannenberg und im Samtgemeinderat Lüchow. Von 1991 bis 1996 war sie darüber hinaus stellvertretende Bürgermeisterin von Lüchow. Über ihre Tätigkeiten in der Bürgerinitiative hinaus gehörte sie von 1996 bis 2001 allen drei Kommunalkörperschaften an. Sie verließ die Grünen im Jahr 2000 aus Protest gegen den Atomkonsens der rot-grünen Bundesregierung mit den Energieversorgern.

Die Heinrich-Böll-Stiftung verleiht den mit 10.000 Euro dotierten Petra-Kelly-Preis seit 1998 alle zwei Jahre an Personen oder Gruppen, die sich in herausragender Weise für die Achtung der Menschenrechte, für gewaltfreie Konfliktlösung oder den Schutz der natürlichen Umwelt einsetzen.
Der chinesische Anwalt Zhang Sizhi erhielt den Preis 2008 für sein Engagement für die Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in China.
2006 ging der Preis an den russischen Menschenrechtsanwalt Juri Schmidt, der auch die Verteidigung von Michail Chodorkowski koordinierte.
Im Jahr 2004 wurde der Petra-Kelly-Preis der kenianischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Wangari Maathai verliehen, die später mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
 

 

Marianne Fritzen kommt in dem hier präsentierten Buch ausführlich zu Wort:

Susanne Kamien, Max Rheinländer
ÜberMacht & Phantasie
Geschichte(n) des Gorlebenwiderstands
ISBN 978-3-928117-19-7
24,90 Euro
Erhältlich in der Alte Jeetzel Buchhandlung in Lüchow. Bestellung per Email an info@jeetzelbuch.de
Tel. 05841 5756
Fax 05841 6121

Rezension
von Julian Einfeldt (19)/
Enkel von Marianne Fritzen

`ÜberMacht & Phantasie' ist ein Buch, das 30 Jahre Widerstand gegen Atomtransporte und die Einrichtung eines Endlagers für radioaktiven Müll im niedersächsischen Wendland anschaulich dokumentiert. Das in Interviewform gehaltene Buch lässt verschiedene Protagonisten des Widerstands zu Wort kommen, sowie Menschen, die auf verschiedene Weisen mit dem Widerstand in Berührung gekommen sind. Neben Marianne Fritzen, einem Urgestein aus der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg, die ihre persönliche Geschichte des Widerstands erzählt, enthält das Buch Interviews unter anderem mit dem Künstler Uwe Bremer, Vertretern der Bäuerlichen Notgemeinschaft, dem CDU-Mann Eberhard von Plato und ein Gespräch zwischen Marianne Fritzen und Umweltminister Sigmar Gabriel.

Besonders interessant fand ich das Buch als Enkel von Marianne Fritzen, da der Widerstand im Wendland, den es schon länger gibt als mich selbst, natürlich auch eine Rolle in der eigenen persönlichen und politischen Sozialisation gespielt hat. Auch wenn nicht alle Leser im Buch so direkt an ein Stück Familiengeschichte geführt werden; Es gibt inzwischen mindestens eine Generation von Menschen, die mit dem Widerstand gegen Atommüll aufgewachsen ist und viele Leute aus dieser Generation werden mit Szenen, die im Buch geschildert werden, auch Teile ihrer persönlichen Geschichte verbinden. Aber auch für Menschen, die sich bislang nicht mit der Historie des Widerstands befasst haben, ist dieses Buch interessant. Und Historie, soviel ist klar. sind einige Dinge, die in den 30 Jahren passiert sind, längst. Die Auseinandersetzungen waren und sind ausschlaggebend für den `Atomkonsens' und haben mit anderen Bewegungen ihren Teil getan, eine kritische Öffentlichkeit in der Bundesrepublik zu bilden. Deshalb ist dieses Buch ein Tipp, für alle, die noch mal auf ein Stück ihrer Geschichte zurückblicken wollen, oder sich einfach näher mit Atomkraft oder aber auch einfach mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinandersetzen möchten.
ÜberMacht & Phantasie

 


 

 

Aktions- und Erinnerungswochenende
4. - 6. Juni 2010
30 Jahre Besetzung Bohrstelle 1004

Republik Freies Wendland

Freitag, 4. Juni

16.00: Treffen auf dem Salinas-Gelände, Atomanlagen zwischen Gorleben und Gedelitz

17.00: Lesung von Aufzeichnungen der Besetzung, Salinas-Gelände zw. Gorleben und Gedelitz

Es lesen Christa Tornow und Wolfgang Kaven

20.00: Zeitzeugen erinnern sich, Gespräche auf dem Podium, Gasthaus Wiese, Gedelitz

Samstag, 5. Juni

12.00: „Um 12 schlägt‘s 13!“, Umzingelung des Erkundungsbergwerks, Atomanlagen

18.00: Konzert verschiedener Bands, Atomanlagen zwischen Gorleben und Gedelitz

Sonntag, 6. Juni

10.00: Bauernfrühstück „wie damals“, Gasthaus Wiese, Gedelitz

11.00: „Der Traum von einer Sache“ - Der Film über die Freie Republik, Gasthaus Wiese, Gedelitz

13.00: Sonntagsspaziergang ums Erkundungsbergwerk, Atomanlagen zw. Gorleben und Gedelitz

14.00: Gorlebener Gebet, beim Salinas-Gelände zwischen Gorleben und Gedelitz

Freitag bis Sonntag: Fotodokumentation „Hüttendorf 1004“, Gasthaus Wiese, Gedelitz

Zelten im Garten, Gasthaus Wiese, Gedelitz

BI Lüchow-Dannenberg e.V., Gorleben Archiv, Castorgruppe Höhbeck, Gartow, Gorleben laden ein

Flyer zum Aktionswochenende:  30 Jahre FRW Online-Flyer.pdf


Der Film
Gorleben: Der Traum von einer Sache

Regie: Roswitha Ziegler, Nils-Christian Bolbrinker, Bernd Westphal
Wendländische Filmkooperative 1981, 100 Min.

Der Film zeigt 33 Tage gelebter Utopie: Besetzung der Bohrstelle1004 (Salzstock bei Gorleben), Aufbau und Leben in der Republik Freies Wendland, dem Hüttendorf, in dem es an nichts fehlte, von Passstelle und Freundschaftshaus über mit Windenergie betriebenem Tiefbrunnen und Solar-Warmwasser-Anlage bis zum freien wendländischen Friseursalon.
Selbst wenn am Ende die Zerstörung durch Planierraupen und mehr als 6000 Polizisten steht, ist es „kein trauriger Film“ sondern er zeigt einen zwar „zum Scheitern verurteilen Versuch, aber auch eine Hoffnung, die nicht scheitern kann“.
Filmvorführung:
Pfingstsonntag, 23.5.2010 um 19 Uhr im Gasthaus Wiese
Gedelitz 21
29494 Trebel
Fon 05848 1259

Flyer zum Film als pdf-Datei


Die
Menschenkette
im April 2010
war ein großer
Erfolg

www.anti-atom-kette.de

Anti-Atom-Kette
 

2009
Auch das ist schon Geschichte

 
 

Filmabend am 17. Juli 2009 um 19.00 Uhr
im Festboden am Schloss Gartow

 

8. Mai bis 11. Juni 2009
Ausstellung im Kreishaus Lüchow

“30 Jahre Widerstandsgeschichte“ - Plakatkunst gegen Atomkraft

Vom 8. Mai bis 11. Juni 2009 ist im Foyer des Lüchower Kreishauses die Plakat-Ausstellung „30 Jahre Widerstandsgeschichte“ des Gorleben Archiv e.V. zu sehen. Sie zeigt Plakatkunst, die im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung um Gorleben entstanden ist. Das bekannteste Beispiel: ein Plakat, das Joseph Beuys bearbeitet und Martin Mombaur gewidmet hat.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei – wie bei allen Veranstaltungen der Reihe "KuK - Kunst und Kultur im Kreishaus Lüchow".

Podiumsdiskussion

Zur Eröffnung der Ausstellung am 8. Mai um 19 Uhr fand eine Lesung statt. Auf dem Podium begegneten sich die beiden Gorleben-Kontrahenten Marianne Fritzen und Klaus Poggendorf. Stephan Wichert-von Holten moderierte die Veranstaltung „Was hat uns bewegt“.


Podium im Kreishaus am 8. Mai 2009

Marianne Fritzen ist Mitbegründerin der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, führte lange Jahre deren Vorsitz, war als „Grüne“ Mitglied in verschiedenen Kommunalparlamenten und geht auch mit 85 Jahren weiterhin gegen Gorleben auf die Straße.

Klaus Poggendorf war von 1978-1996 Oberkreisdirektor des Landkreises Lüchow-Dannenberg, erlebte die Auseinandersetzungen um Gorleben nicht nur hautnah, sondern war als Chef der Kreisverwaltung durch eine Vielzahl von Entscheidungen in den Streit um die Standortbenennung für atomare Anlagen im Wendland involviert.

In dem Buch „ÜberMacht & Phantasie“, Geschichte(n) des Gorleben Widerstands, von Susanne Kamien und Max Rheinländer, berichtet Marianne Fritzen in Interviewform über ihre Erlebnisse zum Thema Gorleben und ihre damit verbundene eigene Geschichte in der politischen Auseinandersetzung.

Klaus Poggendorf, Autor der Dokumentation „Gorleben – Der Streit“, beschreibt in seinem Buch, wie es zur Standortbenennung Gorlebens für ein „Nukleares Entsorgungszentrum“, sowie zu der Ansiedlung nuklearer Entsorgungsanlagen kam, die parlamentarischen Auseinandersetzungen und Entscheidungen im Landkreis Lüchow-Dannenberg und aus seiner Sicht, deren Auswirkungen bis zum heutigen Tage.

Fritzen und Poggendorf kennen sich vom Anbeginn des Gorleben-Konfliktes. Sie begegneten sich als Vertreterin der „Grünen“ im Kreistag und als Verwaltungschef des Landkreises, als Antragstellerin für die Veranstaltung einer Demonstration und als Entscheidungsträger über deren Verbot oder Genehmigung, sowie als ehemalige Nachbarn an ihrem gemeinsamen Wohnort in Kolborn.

Unter der Moderation von Stephan Wichert-von Holten lasen die beiden Protagonisten aus ihren Büchern, diskutieren ihre Sichtweise und Interpretationen der Gorleben-Geschichte und stellen sich den Fragen des Publikums.                                       (Text aus: www.mvld.de

 


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